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GFT kaufen


15.11.2001
LB Baden-Württemberg

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg raten zum Kauf der Aktien von GFT (WKN 580060).

Mit der Übernahme der Deutschen Bank-Tochter Emagine positioniere sich die GFT AG nicht nur unter den am Neuen Markt notierten Web-Dienstleistern als die neue Nr. 1. Auch innerhalb Europas festige GFT die Position als einer der europaweit führenden Anbieter der Branche. Im dritten Quartal 2001 habe der neue GFT-Konzern bei einem Umsatz in Höhe von 43,5 Mio. Euro ein negatives Nettoergebnis von minus 397.000 Euro erzielt. Hierzu habe die "alte" GFT Umsätze von 20,5 Mio. Euro (-7,5%) und minus 380.000 zum Nettoergebnis (Vorjahr + 988.000 Euro) beigetragen. Angesichts der bei Wettbewerbern zu beobachtenden deutlichen Umsatzeinbrüche sei das gegenüber dem zweiten Quartal unveränderte Umsatzniveau von GFT überaus positiv zu werten.


Entgegen den ursprünglichen Erwartungen sei die übernommene DB-Tochter Emagine, incl. Freelance Agency, nicht zum Jahresanfang 2001 sondern erst zum 01.08.2001 konsolidiert worden. Der Grund hierfür liege in den vereinbarten Vertragsbedingungen zwischen GFT und der Deutschen Bank. Die im dritten Quartal erzielten Umsatzerlöse von Emagine und Freelance in Höhe von 12,4 Mio. Euro bzw. 10,6 Mio. Euro würden somit nur zwei Monate der Geschäftstätigkeit im dritten Quartal widerspiegeln. Die beiden Unternehmen hätten kumuliert mit minus 16.500 Euro marginal zum Gesamtverlust beigetragen.

Bei einem unverändert trüben Branchenumfeld falle die Reduktion der Umsatzprognose für den Gesamtkonzern unter Bereinigung der Konsolidierungseffekte auf 144 Mio. Euro für 2001 um nur rund 10 Mio. Euro, überraschend niedrig aus. Hierfür dürften insbesondere die strategischen Kooperationen mit der Deutschen Post und der Deutschen Bank verantwortlich sein, die GFT relativ stabile Umsatzströme sichern würden. So befinde sich GFT aktuell in Projektverhandlungen mit der Deutschen Post.

Auch die Integration von Emagine gehe überraschend planmäßig von statten und solle bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Angesichts des in den ersten neun Monaten erzielten positiven EBITDA von 2,7 Mio. Euro und den erst im laufenden vierten Quartal voll wirksam werdenden Personaleinsparungen erscheine die Prognose einer positiven EBITDA-Marge in 2001 eher ungefährdet. Auf EBIT-Basis dürfte GFT nach minus 1,1 Mio. Euro im dritten Quartal den Break-Even im vierten Quartal knapp verfehlen. Ab 2002 dürften die verstärkten Einspareffekte deutlich positive Effekte zeigen und GFT das Rentabilitätsniveau trotz eher verhaltenem operativen Umsatzwachstum deutlich steigern können.

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg behalten ihre Kaufen-Einstufung der GFT-Aktie bei.




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